2013

Bericht der Altmark-Zeitung:

 

Und das Haar sitzt spitzenmäßig

Friseurmeister Tim Toupet bringt die Insel zum Beben / Sax’n-Anhalt-Orchester verteilt Instrumente

Langenapel. Die Sorgenfalten auf der Stirn von Organisator Jürgen Kupfer legten sich, als die ersten Klänge vom Sax´n-Anhalt-Orchester aus Magdeburg erklangen.

War Kupfer doch voller Zweifel, ob nach dem Kracher vom Vorjahr (Jürgen Drews) erneut so eine spitzen Party gelingen könnte. Doch die Vollblutmusiker von Sax’n-Anhalt sind bekannt dafür, dass sie die Zuhörer bereits von der ersten Minute an begeistern und zum Mitmachen animieren. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Wurden doch gleich einmal kleine Musikinstrumente verteilt, die von den Inselfestbesuchern gespielt werden konnten.

Die Musikertruppe um Uli Haase war dabei weit mehr als nur die Vorband von Tim Toupet. Die Künstler heizten die Stimmung erstmal ordentlich an, so dass DJ BeeGee als langjähriger Festivalbegleiter leichtes Spiel hatte, die Massen zum weiterfeiern zu bewegen. Die Spannung war spürbar: Würde es Tim Toupet gelingen diese Partystimmung in Langenapel noch zu steigern?

Gleich mit dem ersten Song zeigte Toupet den Insulanern, dass er das durchaus konnte. Und so gab es natürlich seinen bekannten Hit „Du hast die Haare schön“, das vom Text her nicht minder ausgefallene Stück „Ich hab’ ne Zwiebel auf dem Kopf, ich bin ein Döner“ und, fast schon selbstredend, das bekannte Fliegerlied zu hören. Der gelernte Friseurmeister („in der dritten Generation“) zeigte dabei, dass er keinerlei Berührungsängste hat. Er sang bereits von der ersten Strophe an immer ganz nah beim Publikum und fragte spontan einfach einen Partygast, ob der denn nicht mit ihm auf der Bühne singen wolle. Frank Vandersee aus Langenapel ließ sich das nicht zweimal sagen. Schnell enterte der Altmärker die Bühne und bewies Ausdauer und gute Fitness. Gemeinsam mit Tim Toupet heizte Vandersee die Inselfestgäste an.

Die ließen sich nicht zweimal bitten, unzählige Hände wurden in den Himmel gereckt und immer wieder sangen die Partygäste die Strophen weiter. Als Toupet dann verkündete, dass er nun gehen müsse, hatte er nicht mit der Begeisterung der Gäste gerechnet. Lautstarke „Zugabe“, „Zugabe“ Rufe holten ihn wieder zurück. Und das nicht nur einmal. Prompt holte sich Toupet die elfjährige Marie Josephine Landsberg auf die Bühne und dann gab es für alle noch einmal das bekannte Fliegerlied. Nach einer guten Stunde ohne Pause verabschiedete sich der Kölner, nicht ohne noch ausdauernd Autogramme zu geben. „Ich muss doch noch nach Köln zurück“, verriet er der AZ – und es klang bei ihm Bedauern durch, dass er schon gehen musste.

 

 

 

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